Ingenieurbüro Peter Schott

Gestaltungsrichtlinien

Eine gute Konstruktion erfordert die Kenntnis des Fertigungs- oder Einsatzszenarios des zu konstruierenden Produktes

So werden an ein Einzelstück (z. B.) eine Vorrichtung ganz andere Anforderungen gestellt, als z. B. eine Kleinserie von 15-20 Einheiten im Jahr. Bei Massenprodukten wie z. B. Automotive oder Weisse Ware sind die Erfordernisse noch einmal grundlegend anders.

Neben den grundlegenden Anforderungen an ein bestimmtes Teil wie z. B. Festigkeit, Schutz vor Umwelteinflüssen wie z. B. Temperatur/Feuchtigkeit/Vibration, ist insbesondere die fertigungsgerechte Gestaltung ein besonders wichtiges Merkmal eines Serienteiles. Zunächst ist die Fertigungstechnologie abhängig von Bauteilfunktion, Stückzahl und Qualität zu definieren. Daraufhin ist gemäß der Gestaltungsrichtlinien für den gewählten Fertigungsprozess das Teil so zu gestalten, dass ein einfacher sicherer Prozess ermöglicht wird.

Nicht alles was möglich ist, ist auch kostengünstig erreichbar! Je leichter dem Produzenten die Fertigung fällt, desto günstiger wird das Teil. Nacharbeit oder Ausschuß werden bereits durch gute Bauteilgestaltung vermieden.